Mittwoch, 22. Mai 2013

Bali die Erste

Liebe Bloggerfreund leider haben wir zur Zeit etwas Probleme mit dem Internet. Das ist hier auf Bali sooooooo langsam, dass wir Stunden benötigen, um unsere Fotos hochzuladen, Sorry.

Wir sind seit dem 1. Mai in Bali. Unsere erste Station war Ubud im Landesinnern. Was  leider ziemlich kommerziell geworden ist ( seit den letzten 20 Jahren). Aber gut vielleicht waren wir auch nicht in den richtigen Ecken.
Danach ging's für 7 Tage in den Norden nach Tejakula ins CILIEMAS zu Nicole und Jochen. Ein absolutes Traumresort !
Von dort aus erkundeten wir die kleinen wilden (auf der Karte weissen) Strassen im Landesinnern entlang von unendlichen Reisterrassen.....
Der Reis ist gerade kurz vor der Ernte.....
Das saftige Grün ist einfach unglaublich. Man kann sich gar nicht genug satt sehen....
Und zwischen drin immer wieder die farbenfrohen Balinesen mit ihren wunderschönen Blumengestecken als Opfergabe.
Man kommt in einen richtigen Farbenrausch
Selbst unsere Drei haben Spaß daran in so einer herrlichen Landschaft herumzufahren und die verschiedensten Pflanzen kennen zu lernen, wie hier Kakao....
.....oder Kaffee.....
....oder Bananenstauden mit Blüte
....oder Pepperoni, die haben wir unseren Kochmaedels mitgenommen
Dann fahren wir wieder durch Felder von diesen Bluemchen
 ...die als Verziehung der Goetterspeisen fuer diese Tempelchen gepflanzt werden.....
.......und diese dann zwischen diesem satten Gruen.

Und als Geraeuschkulisse ueberall Haehne, die von ihren Besitzern geherzt und gestreichelt werden.
 Bei diesen Beiden kauften wir unsere Liebnlingsfruechte, eine Art Lychee auf Indonesisch: Haarfruechte. Der Junge packte sein ganzes Englisch aus, dass er konnt und fragte uns nach allem moeglichen, echt suess .
Und dann trafen wir noch Batman, der ganz faul an einem Ast rumhing....heisses Kerlchen.
 

Sonntag, 5. Mai 2013

Phad Thai Rock N' Roll

Eigentlich konnten wir uns nur schwer aus unserer netten Unterkunft auf Koh Lanta heraus bewegen, da es einfach so schön und gemütlich war. Jörg hatte über Agoda ein ziemlich nettes Häuschen mit eigenem Pool zu einem super klasse Preis ( normal bekommen wir dafür gerade mal 2 Doppelzimmer in einem Mittelklassehotel) gefunden.

Wir liefen den ganzen Tag nackig herum und genossen unser Reich
Um jedoch ein bischen was von der Insel erzählen zu können machten wir uns auf von unserem Klong Khong Beach in die Old Town auf die Ostseite der Insel.

   Die Old Town liegt direkt am Wasser und ist daher z.T. auf Stelzen gebaut. Der ganze Ort besteht aus Laeden und Cafes.

Es zeichnete sich also schon ab, dass wir einkaufen werden, somit setzten sich Joerg und Laurin gleich ab zum Friseur.
Die anderen Drei tingelten los....Zuerst bekam Nils ein orangenes Buddhakettchen (er wuenscht sich eigentlich selten etwas)
Und Tina wurde mit Batikklamotten eingedeckt: Kleid Shirt, und Tuch. Emma bekam ebenso ein blaues Batiktuch....hier wird man eben infiziert
In diesem Strassencafe tranken wir den bisher besten Mangolassi und obendrein hatten sie noch dieses suesse Katzenmaedchen.
....und diese lustigen Albinohasen oder was das auch immer ist.
 Leider waren die Hammocks zu gross
Da die Nebensaison schon begonnen hatte, waren leider die ganzen Restaurants zu oder haben nur noch Getraenke angeboten.
So beschlossen wir weiter zu fahren wieder auf die Westseite der Insel zu:
Der Besitzer heisst Jeab und war frueher mal Bassist einer thailaendischen Band.
Der Kerl hat wirklich ein gutes Konzept. Er bietet nur 3 Gerichte und zwar Phad-thai mit Huenchen, mit Shrimps und traditionell, jedoch gibt es eine riesen Frucht-Shake-Karte
 


Und zum Schluss noch fuer alle eine Frangipani, ich finde da richt man schon den Duft allein durch die Farben

Freitag, 3. Mai 2013

Die Fahrt mit der Kon-Tiki

Am Morgen des 27. Aprils um 8.30 Uhr gingen wir an Bord der Kon-Tiki ( zur Erinnerung: Kon-Tiki war ein Floß aus Balsaholz, mit dem der Norweger Thor Heyerdahl 1947 über den Pazifik segelte, um zu beweisen, dass die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus möglich war.)
Zwei Tage zuvor hatten wir den Trip bei Jocke gebucht.
Mit einem entspannten Fruehstueck starteten wir in unseren ereignisreichen Tag.
Danach wurden wir in unsere Gruppen eingeteilt. Da die low saison schon begonnen hatte waren wir in unserer Gruppe nur zu dritt zusammen mit Hans einem Schweden. Die Kinder waren zusammen mit 2 Franzosenkindern bei Emilie.
In Ruhe die Morgenzigarette genießen, die Kids spielen inzwischen schon wieder mit den Diveguides.
Die beiden Jungs bereiten sich auf einen Tief-Tauch-Gang von 53m vor mit 3 Sauerstoffflaschen.
Nach fast 2 Std. Fahrt dürften wir so quasi mitten im Meer bei ein paar Felsen ins Wasser springen.

Beim Absinken begegnen wir gleich einem: Broadclub Cuttlefish....wunderschön wie der dahin schwebt
Dann schauen uns zwei Longfin Bannerfish an....
Wer sieht hier den Devil Scorpionfish?
Zusammen mit Hans war das Tauchen wirklich entspannt, da wir viel Zeit hatten alles in Ruhe anzuschauen ohne, dass so ein hektischer Schnellstreckendiver neben uns hertauchte.
 Wunderschoen auch immer wieder diese tiefblauen Seesterne, die in echt noch viel blauer sind, wie auf diesem Foto
Und die gigantischen Moraenen, die sich, wenn sie mal schwimmen in einem Wechsel aus seitlichen und aufrechten Wellen vorwaerts bewegen
Bei diesem common Percupinefish war nicht ganz klar, ob er uns oder wir ihn beobachtet haben, da er immer wieder bei uns auf tauchte
Wenn man so langsam dahinschweben kann entdeckt man auch die ganz versteckten Tierchen, wie diesen Painted Spiny Lobster mit seinen fast 50cm langen Fuehlern
Fuer den letzten Tauchgang von insgesamt 3 an diesem Tag bezwangen wir diesen Gipfel, jedoch den unteren Teil davon
Dort trafen wir Tinas neuen Lieblingsfisch: der gelbe Boxfish, er ist etwa so gross wie zwei Steichholzschachteln, eben so als ob ne kleine Kiste rumschwimmt und dann noch quitschgelb :)
ein tolles Gefuehl ist es auch immer wieder, wenn man in einen Fischschwarm reinschwimmt: hier ein Schwarm Two-Spot-Snapper
Und manche Fischlein sind auch einfach nur faul und relaxen unter einem Stein, wie dieser Bluespotted Pufferfish
zum Abschluss entdeckten wir noch unseren ersten Juwelen-Seeigel....
Tschuess lieber Porcupinefish (ich glaub der war traurig, dass wir aufgetaucht sind)
An der Wasseroberflaeche angekommen meinte Eric, unser Tauchguide: "Nun kommt das Beste vom ganzen Tag!"........und damit meinte er die frisch gebackenen Ananas- und Bananenpancakes mit Schokosauce oder Marmelade. Das hatten wir uns aber auch wirklich verdient, nachdem wir insgesamt fast 3 Std auf und unter Wasser rumgepaddelt sind.
Das schoene an diesem Tauchausflug war, dass die Kinder immer genau an der gleiche Stelle schnorchelten, wie wir tauchten und somit sahen wir uns immer und winkten uns zu.... nach jedem Schnorchelgang besprachen sie mit Ihrem Guide Emilie, was sie gesehen hatten und mit der Zeit erkannten sie immer mehr. Witzigerweise kennen sie nun nur die englischen Namen.
Auf der Rueckfahrt gab es wieder Kinderbetreuung par exelence......


Lieben Dank an Emilie und Eric es war richtig klasse und wir haben an diesem Tag viel gelernt ueber das Leben unter Wasser. Ihr "swedish guys" seid einfach Spitze ! Wir kommen wieder.

 Totmuede fallen wir an diesem Tag ins Bett mit unseren neuen Kon-Tiki-Schnorchel-Shirts